Auch in diesem Jahr war der Gottesdienst zum Weltgebetstag gut besucht.
Am Eingang erhielten die Gottesdienstbesuchenden neben der Gottesdienstordnung einen Stein, der das Motto des Weltgebetstages „Kommt! Bringt eure Last.“ (Matthäus 11, 28-30) symbolisieren sollte.
Die vielen Gottesdienstbesuchenden wollten sehen, wie das Team um Gudrun Büttner die Kirche geschmückt und was sie für den Gottesdienst vorbereitet hatten.

Den Weltgebetstag vorbereitet haben in diesem Jahr Frauen aus Nigeria. Es gilt als das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Hier leben über 230 Millionen Einwohner in 250 Bevölkerungsgruppen, mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen und Dialekten. Nur 3% der dort lebenden Menschen sind über 65 Jahre alt. Der Norden ist muslimisch dominiert, der Süden christlich. Das Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen.
Islamistische Terrorgruppen, wie Boko Haram, verbreiten im Land Angst und Schrecken, indem sie u.a. Mädchen entführen und zur Heirat zwingen. Viele Mädchen werden schon im Alter von 12 oder 13 Jahren verheiratet und bekommen in dem Alter selbst Kinder. Da auch die Regierungen korrupt sind, ist kaum Besserung zu erwarten. Die Ölindustrie sorgt nicht nur für Einnahmen, sondern auch für Hunger, Armut und Zerstörung der Umwelt.
Hoffnung gibt den Menschen in Nigeria ihr Glaube, der in Gebeten, Texten und Liedern zum Ausdruck kommt. Die Lieder wurden auch in diesem Jahr vom „Projektchor Nord“ unter der Leitung von Stephan Büttner einstudiert, der ihn nach dem Gottesdienst singend und klatschend ins Gemeindehaus führte.
Das von den Frauen des Nordholzer Frauenkreises, Frauen aus Midlum und den Sängern und Sängerinnen des Projektchores reich bestückte Buffet sorgte anschließend für lange Schlangen und gute Gespräche über das Erlebnis Weltgebetstag 2026.

Die Kollekte des Abends erbrachte 279,20 €. Sie unterstützt „weltweit über 100 Partnerorganisationen, die Frauen und Kinder stärken.“ (WGT´26, S.18)